Arbeitsforschungstagung 2018: Arbeitswelten der Zukunft

7. Dezember 2018

Passend zum »Wissenschaftsjahr 2018: Arbeitswelten der Zukunft« wurde der Frage wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle die Wissenschaft dabei spielt, auf der Arbeitsforschungstagung am 4. und 5. Dezember 2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart nachgegangen.

In Form von interaktiven Workshops, Impulsvorträgen, Plenarbeiträgen sowie analogen und digitalisierten Diskussionsrunden gab es für die rund 550 Teilnehmer genügend Raum um in einen gemeinsamen Dialog und einen übergreifenden Austausch zugehen.

Das Ivipep-Team und die Kollegen vom Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM haben in einem interaktiven Workshop das Thema „Der Entwickler der Zukunft – Arbeit 4.0 in der Produktentstehung“ näher beleuchtet. Im Zentrum dieser Session standen insbesondere folgende Fragen: Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Arbeit von Entwicklern aus? Welchen Einfluss nimmt der Einsatz von Advanced Systems Engineering auf die Entwicklungsarbeit? Wie kann die Arbeit mit Komplexität und Kreativität in diesem Feld gestaltet werden?

Die Teilnehmer haben im Rahmen eines World Cafés vier spannende Themenfelder diskutieren können und dabei verschiedene Methoden kennengelernt:

  • Erstes Thema: Vision: Der Entwickler in der digitalisierten Produktentstehung
    Ziel an der Station war es, Visionen zum Entwickler der Zukunft in Form von Lego Serious Play-Modellen aufzubauen. Die Ergebnisse finden Sie hier

  • Zweites Thema: Potenziale und Barrieren für KI-basierte Assistenzsysteme
    Gemeinsam wurden Potenziale und Barrieren für KI-basierte Assistenzsysteme in der Produktentstehung identifiziert. Die Ergebnisse wurden in einem Graphic recording festgehalten. Das Bild finden Sie hier

  • Drittes Thema: Rolle, Stellenwert und Qualifizierung des Entwicklers
    Ziel der Station war es, Rollen, Stellenwert und Qualifizierung des Entwicklers in zukünftigen Arbeitswelten in Kooperation mit der IG Metall zu identifizieren. Die Ergebnisse finden Sie hier.

  • Viertes Thema: Schaffenskraft: Was braucht der Entwickler, um kreativ zu bleiben?
    Mit Hilfe einer Thesen-Skala wurden priorisierte Thesen und Barrieren zum Umfeld des Entwickler identifiziert, so dass dessen kreative Schaffenskraft auch in digitalisierten Arbeitswelten erhalten bleibt. Die Ergebnisse finden Sie hier.